Mit viel Mut und Zuversicht …. ein gelungener Tag!

Fahren wir oder fahren wir nicht? Das war die grosse Frage am Freitagmorgen. Das Wetter zeigte sich von einer speziellen Seite und dazu kam, dass auf Nachmittag und Abend Gewitter angekündigt wurden.

Das OK, unter der Leitung von Peti, zusammen mit Andrea und Silvan zeigte Zuversicht und Mut. So trafen wir uns kurz nach 9 Uhr auf dem Hof der Familie Iten. Dort angekommen, standen die Jepp's (ein grüner und drei rote)schon bereit.

Nachdem die "Oldtimer" gestartet wurden, gings durchs Dorf Baar, hinauf in Richtung Neuheim, vorbei an sooo - - vielen Lichtsignalen, was kaum zu glauben war. Für uns im hintersten Jepp, mit der "Pilotin" Andrea, reichte es oft nicht mehr mit gutem Gewissen über das Rot zu fahren. Das Resultat, natürlich ganz klar, wir verloren den Anschluss zu den vorderen Jepp's. Zum Glück gibt es das Natel und bei einem Halt realisierten wir, dass wir gesucht wurden und dank eben diesem Gerät fanden wir uns wieder. Gottseidank!

Gemeinsam zog nun der Konvoy hinauf und durch Menzingen. An einer Baustelle bei einem Bauernhof gab es eine Pause, denn die Strasse war blockiert, da ein Baukran aufgebaut wurde. Wir staunten über die Präzisionsarbeit der Arbeiter. Weiter fuhren wir zum Rothenthurm-Moor, um Rothenthurm, weiter nach Schwyz und zum Sattel.
Auch für unsere Sicherheit war gesorgt – am Himmel, möglicherweise vom Bundesrat des VBS geschickt!?!

Im Café Schelbert gab es unseren ersten Halt. Die grossartige Auswahl im Laden eine Augenweide, so viele gute Sachen. Wenn sich die Art der Leckereinen nur nicht so gerne an den Hüften festlegen und dort bleiben würde.
Monica erfreute uns mit der Meldung, dass dieser Kaffee aus der Kasse der Gruppe beglichen wird.

Auf schmalen Strassen und mit kleinen "Umwegen" bewegten wir uns hinauf zum Berggasthaus Mostelberg, immer noch in der Gemeinde Sattel. Dort angekommen, staunten wir einmal mehr, was die Planungs-Crew wieder für einen tollen Ort für uns gefunden hat. Wir genossen die Zeit dort - und waren bei weitem nicht allein zu Gast, in diesem angenehmen Berggasthaus.
Bevor das Essen serviert wurde, überraschten uns Anne Marie und Kari mit der schönen Botschaft, dass SIE uns einen Apéro zu ihrem 50igsten Hochzeitstag spendieren wollen. Beat und Maria doppelten nach, denn auch sie feierten ein Hochzeitsjubiläum, das 30igste und so erhielten wir den Kaffee nach dem Essen von ihnen gespendet.
Aus der Küche wurden wir mit vielen originellen und schönen Zutaten überrascht. Es war eine Augenweide, nur schon der Anblick der dekorierten Teller, eine Pracht.

Nach dem wunderbaren Erlebnis ging die Fahrt weiter, auf kleinen fast unbefahrenen Strassen, nach Haggenegg, Schwyz, Morgarten nach Ägeri.
Am Ägerisee, im Restaurant Eierhals im Garten, gab es für uns den "Schlussdrunk". Auch für diesen "Drunk" meldete sich ein Spender. Martin, der demnächst seinen Geburtstag feiern durfte, lud uns herzlich ein und zückte aus diesem Grund das Portemonnaie.
Ernst bedankte sich bei den Jeep-Besitzern und der tollen Fahrerin und den tollen Fahrern für ihre Arbeit (alles ohne Servo-Lenkung!) und für den gelungenen Tag. Er überreichte ihnen einen Batzen an das Benzin und wie üblich der Chauffeuse und den Chauffeuren eine selbergemachte "Konfi".
Wir fuhren zurück zum Anfang, nach Baar und zur Familie Iten und schauten zum blauen Himmel, mit ein paar Wolken, - danke Petrus, du bist halt ein Trachten-Fan!

Danke auch an ALLE, die uns eingeladen und mit uns ihr Jubiläum gefeiert haben.

Bericht und Fotos: Susnane und Ernst D. Trachsel