Jahresbericht 2012 der Jugendtanzgruppe Baar

So. 26. Februar Probesonntag
An diesem Probesonntag übten wir die Tänze und die Einlage für den Heimatabend. Um 9.00 Uhr besammelten wir uns beim Sport Inn in Baar. Nun wurde getanzt und mit viel Fleiss Schritte geübt. Zum Mittagessen liefen wir zum Cafe Schutzengel wo uns Silvan Hotz bereits mit Schnipo erwartete. Auch ein Dessert, verschiedene Glacensorten, durfte an diesem Sonntag nicht fehlen. Mit vollgeschlagenem Bauch übern wir den ganzen Nachmittag bis um 16.30 Uhr weiter. Es war ein sehr lehrreichen Tag.

Sa. 14. April  Heimatabend Baar
Zusammen mit der Trachtenmusik Seppi Hess und der Panflöten Panissimo tanzten die Jugendlichen zum Motto: Mach Mit!, den Trachtentanz S`Träumli. Beim Tanz, Uf de Pirsch, wurde sehr konzentriert getanzt, da dies ein sehr anspruchsvoller Tanz war. Zusammen mit den älteren Kinder von der Kindergruppe tanzten sie noch De Wäg of Rüschegg. Die Rock n Roll - Einlage, Choreographie von Ruth Andermatt und Manon Emmenegger kam bei den Zuschauern gut an.

Sa. 5. Mai Pflegeheim Baar
Mit der Tanz- und Singgruppe bereiteten wir den Betagten viel Freude. Wir tanzten total 6 Tänze, zum Teil mit der Tanzgruppe zusammen.

Sa. 2. Juni ZentralschweizerischesTrachtenfest Willisau/ Tanznachmittag
Mit dem Zug fuhren wir an das Trachtenfest nach Willisau. Nach ca. 1,5 Std. trafen wir dort ein. Gemeinsam wurden verschiedene Tänze im Städtli getanzt. Um 20.00 Uhr durften wir im Festzelt bei den diversen Tanzvorführungen zusehen. Zur späteren Zeitpunkt (knapp noch am gleichen Tag) trafen wir mit dem Zug in Baar wieder ein.

Sa. 2. Juni ZentralschweizerischesTrachtenfest/ Umzug Willisau
Der Treffpunkt war beim Gemeindesaal in Baar. Alle Jugendliche durften mit den Privatautos nach Willisau mitfahren. Für den Umzug wurde im Städtli eingestellt. Weil der Umzugswagen nicht mehr fahrtüchtig war und somit Kaffe und grillierte Servelats nicht verteilt werden konnten, kreierten wir eigene Tänze und sangen sogar dazu. Doch bald nach dem ersten Torbogen bescherte und der liebe Gott mit Regengüsse. Aber wir waren gerüstet und legten die Regenschütze an und weiter ging es. Nach dem Ende des Umzuges wurde allen ein Zobigsäckli verteilt.

Mi. 27. Juni Verabschiedung diverse Jugendliche
Dies war die letzte Probe vor den Sommerferien. Nach einer kurzen Tanzprobe begaben wir uns zum Apero. Wir verabschiedeten Vera Harludi, sie war ein Jahr in der Schweiz als Austauschschülerin, und flog wieder in ihre Heimat nach Indonesien zurück. Auch diverse Jugendliche hatten nach den Sommerferien die Lehre antreten  und können somit nicht mehr an der Jugendtrachtenprobe teilnehmen. Es gibt jedoch einen Erfolg zu verbuchen: Alle ausgetretenen Jugendlichen sind in der Tanzgruppe Baar und Walchwil integriert.

Sa. 15. Sept. Herbstausflug
Wir starteten unseren Ausflug am Samstag 15. September 2012 um 09:00 Uhr am Bahnhof Baar. Die einen stiegen hier mit in den Zug ein, die anderen in den zu „frühen“ Zug ein, darum stiegen sie in Rothkreuz wiederum aus und warteten auf die „Baarer“. Als wir dann alle glücklich zusammengefunden hatten ging’s gemeinsam weiter mit der SBB bis nach Luzern. Vom Luzerner Bahnhof bis zum Schiffsanlegeplatz ist es bekanntlich nur ein kurzer Spaziergang. Während  wir auf das Schiff warten mussten, wurde die eine oder andere Süssigkeit genüsslich verspeist. Als das Schiff endlich anlegte und die Einsteigerampen installiert waren, durften wir einsteigen und uns die besten Aussenplätze am Bug des Schiffes in Beschlag nehmen. Als das Schiff dann ablegte und Richtung Beckenried über den See glitt, teilten die Jugendlichen ihr Znüni aus dem Rucksack mit den nachfliegenden Vögeln. Diese ergatterten in teilweise akrobatischen Flugeinlagen den einen oder anderen Bissen Brot oder Chips, einfach was die jungen Leute ihnen gerade spendierten. Alle waren so mit dem Füttern der Vögel beschäftigt, dass die vorbeiziehende Kulisse der Stadt Luzern und das wunderbare Bergpanorama (fast) völlig unbeachtet blieb. Auf dem Aussendeck war es sehr windig  und kühl, so dass wir nach einiger Zeit in der Schiffs-Cafeteria einen freien Tisch eroberten und uns gerne mit einem warmen Getränk etwa aufgewärmt hätten. Hätten wir! Leider fand die Bedienung keine Zeit für uns. In Beckenried verliessen wir das Schiff und schwebten mit der Luftseilbahn auf die Klewenalp. Ach war das herrlich für die Jugendlichen, viele Murmeli, Hängebauchschweinchen, Enten, Ziegen und der Ricola Kräutergarten luden zum Bestaunen ein. Wer kennt die Kräuter, die im Ricola zum einzigartigen Geschmack komponiert werden? Wer Geduld und Lust hatte, machte am Wettbewerb mit. Auch der Kinderspielplatz wurde mit Freude in Beschlag genommen. Da es nun schon 12.00 Uhr war beschlossen wir gleich dort zu Picknicken. Nachdem alle den Hunger und Durst gestillt hatten, marschierten wir los. Unser Ziel war Stockhütte. Nach kurzer Zeit hatten wir bereits den höchsten Punkt unserer Wanderung erreicht. Und als wir dort an einer Alphütte vorbeiwanderten, lag auch schon ein Rest vom ersten Neuschnee dieses Jahres unter dem Dach. Wer hatte zückte den Photoapparat und sicherte sich das unverhoffte Sujet fürs Photoalbum. Weil es nur noch begab ging, wanderten alle mit guter Laune weiter. Wer Lust hatte half mit beim Singen. Andere wussten die neusten Witze des Tages zu erzählen. Und so erreichten wir nach und nach das eine oder andere Ruhebänkli oder zum Sitzen einladenden Stein., was dann gerne für einen kurzen Rast genutzt wurde. Später trafen wir 2 Sport-Bogenschützen im Wald. Uns wurde erklärt, dass sie den Bogenweg marschierten und dass viele Gummitiere im Wald versteckt seien und sie diese mit dem Pfeil zu treffen versuchten. Bei der Suche nach verschossenen Pfeilen fanden die Jugendlichen einen fremden  Pfeil und durften damit unter Leitung des jüngeren Sportschützen selber versuchen das Reh zu treffen. Wow, so ein Bogen braucht aber einiges an Kraft um die Sehne ordentlich zu spannen. Aber dank tatkräftiger Unterstützung der beiden Sportler trafen auch wir. Mal besser. Mal schlechter. Nach beendeter „Bogenschützen Lektion“ bedankten wir uns bei unseren Lehrmeistern und wanderten weiter nach Stockhütte. Am Wanderziel angekommen wurde auf dieser Spielplatz sofort freudig erobert und alle Gerätschaften untersucht, ausprobiert und wo es möglich war, erklettert. Als Lohn für die geleistete Wanderung durfte ein Glace nicht fehlen. Später fuhren wir mit der  Gondelbahn hinunter nach Emmetten und dann mit dem Postauto bis nach Stans. Mit dem Zug ging’s dann via Luzern nach Zug und Baar zurück, von wo sich alle wieder individuell auf ihren Heimweg machten. Dass sich das eine oder andere Mobil-Telefon noch im Rucksack des Gspändlis befand, wurde erst in Baar bemerkt. Leider war aber das Gspändli schon in Zug ausgestiegen....... 

Mi. 19. Sept. Frohes Alter im Pfarreiheim Baar
Um den Baarer Senioren den Nachmittag zu versüssen, durften die Kinder -und Jugendgruppe abwechslungsweise oder zum Teil zusammen im Pfarreiheim Baar auf der Bühne auftreten. Leider waren es sehr wenige Senioren die uns zusahen. (Es war noch eine Beerdigung eines aktiven Seniors). Nach einer halben Stunde Auftritt, bekamen alle ein verdientes Znüni.

Sa. 29. Sept. Baarer Markt
Leider war es am diesem Morgen regnerisch, wie beim erste Verschiebedatum. Doch wir sind hart im nehmen und so trafen sich die Kinder-, Jugend - und Tanzgruppe auf dem Baarer Markt. Die kleinsten der Kindergruppe machten den Anfang und weiter ging’s  mit den grösseren Kinder-, Jugend- und Tanzgruppe. In drei Blöcken wurde von 9:30 – 11:00 Uhr getanzt. Obwohl den ganzen Tag Regen angesagt war, hatte es Petrus gut gemeint und es regnete während unserem Auftritt nicht. Mit einem Apero wurden wir anschliessen entlassen.

 23 Proben                  5 Auftritte                 1 Umzug                  Herbstausflug                 1 Probesonntag                 3 Sitzungen