Gmüetlichi Lüüt: Jeep-Ausflug, 26. Juli 2015

Nach einem Jahr Pause (wetterbedingt), standen am Sonntag,  26. Juli 2015 für den obligaten Jeep-Ausflug 6 Fahrzeuge vor Vital’s Garage bereit – eine weitere Fahrt ins Blaue erwartete uns.


Bei herrlichem Wetter bewegte sich der Konvoi über den Albispass und wieder zurück über die Buchenegg ins Reppischtal, weiter nach Bonstetten und hinauf nach Islisberg. Wir fuhren durch eine wunderschöne Gegend und – auch im Säuliamt gibt es verkehrsfreie Strassen und verträumte Weiler ;-).


Vor dem Restaurant Grüne Bode in Berikon reihten sich die Jeeps auf dem Parkplatz der Hauptstrasse entlang, wie zu einer Ausstellung. Im Restaurant verwöhnte uns das Personal aufs Feinste und dankbar nahmen wir die Einladung von unserer Kassierin Madlen an.


Weiter bewegte sich die Jeep-Kolonne durch den Kanton Aargau nach Mellingen, vorbei an Lenzburg nach Dürrenäsch, zum Denkmal vom Flugzeugabsturz. - Es geschah am 4. September 1963, alle 80 Personen an Bord kamen um ihr Leben. Die Gemeinde Humlikon verlor einen Fünftel der Einwohner. Im Bauerndorf gab es in der Folge des Unglücks 39 Vollwaisen und 5 Halbwaisen. Diese und mehr rief uns Martin vor der Gedenkstätte in Erinnerung.

Ein nächster Halt schaltete Martin und die Fahrer im Bad Schwarzenberg im Kanton Aargau ein. Dort wurden wir wieder verwöhnt, diesmal von Alice Häseli.


Nun stellte sich die Frage, kommt der Regen ja oder nein nicht mehr, sondern der Zeitpunkt wurde immer klarer. Dem Hallwilersee entlang schonte es noch, wir waren noch alle trocken, jedoch in Menziken zwang uns ein heftiger Regenguss die Jeeps regentauglich umzubauen. Es wurden die Verdecke montiert – die welche eines hatten - ! Silvan, Andrea, Susanne und ich warteten unter einem Vordach. Dort packten wir uns in die Schutzdecke ein die dazu noch warm gab. Silvan und Andrea durften das kühle Nass geniessen :-).


So fuhren wir weiter auf den nun fast leeren Strassen, über den Lindenberg nach Alikon zum Abendessen. Im Restaurant Kaufmann wurden wir auf das Feinste bedient und verwöhnt.

Nach dem Nachtessen offeriere uns Martin noch en „Schlummerbecher“. Der Grund dazu war, sein gestriger Geburtstag.

So bleibt mir nur noch zu danken, den Fahrern, sowie den Jeep – Eigentümern für den gelungenen Ausflug und ALLEN die dabei gewesenen sind. Nicht vergessen möchte ich – einen grossen, ja sehr grossen Dank auszurichten; an Martin und Peter für die Organisation, und allen edlen Spender für die tollen Geschenke.

Ernst D. Trachsel